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Veranstaltungskalender / Gaal
Gaal, ein besonderer Ort zum Leben

Sicherheit und Verhalten

Abgesehen von den Spaziergängen in Dorfnähe bewegen sich alle Routen in ungesichertem alpinen Gelände. Trotz der geringen Gipfelhöhen und der sanften Geländeformen sollte man bei allen Touren ein gewisses Maß an alpinen Grundregeln beachten. Allzuoft, vor allem im Winter, haben unsere Berge Opfer gefordert, die bei ein wenig Vorsicht zu vermeiden gewesen wären.

Wetter

Seckauer Zinken: Der Seckauer Zinken im farbenfrohen Herbst (© Foto: Wolfgang Mitteregger)

Vor allem bei Gratbegehungen und Gipfeltouren im Sommer ist die Gewittergefahr nicht zu unterschätzen. Wenn ringsum bereits die Wolkentürme in die Höhe schießen, sollte man sich schleunigst an den Abstieg machen, denn nichts ist ungemütlicher als ein Freibiwak in einer nassen Felsnische, wenn man weiß, dass unten im Tal die Verlockungen der Gaaler Gastronomie auf den müden Wanderer warten. Wetterstürze können bereits im August die friedlichen Wanderwege in eisige Rutschpartien verwandeln, also sollte man sich am Morgen, vor Antritt einer Tour, den Wetterbericht zu Gemüte führen und, vor allem, die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

Lawinen

DAV SnowCard: DAV SnowCard: Die drei Fragen zum Risiko-Check (© DAV SnowCard)

Der weiße Tod lauert auch in den Gaaler Bergen. Und nicht immer dort wo man es vermutet. So wurde erst vor 2 Jahren ein Skitourengeher am Rosenkogel von einem selbst ausgelösten Schneebrett teilweise verschüttet. Dabei sei gesagt, dass gerade der Rosenkogel bei jedem Wetter und jeder Schneelage als vermeintlich sicheres Ziel bestiegen wird. Die Betonung liegt dabei allerdings auf „vermeintlich“.

Bei Touren im winterlichen Hochgebirge ist ein Grundwissen um die Lawinengefahr, sowie eine entsprechende Ausrüstung und Training unerlässlich. Bezüglich der Methoden um die Einschätzung des Risikos bei Schitouren (Munter „3x3“, Larcher „Stop or Go“ und Engler „Snowcard“), scheint sich für den Gelegenheitstourengeher die DAV Snowcard von Martin Engler und Jan Mersch als praktikabelste Lösung durchzusetzen.

DAV Snowcard.

Konflikte

Steinbock: Steinböcke wurden im Hintertal erfolgreich wieder angesiedelt. Hier am Gamskogel. (© Foto: Siegfried Gföller)

Die Berge der Gaal befinden sich samt und sonders in Privatbesitz. Konflikte zwischen Naturnutzern (Wanderer und Schitourengeher) und Naturbesitzern (Jäger und Förster) konnten bisher im Rahmen gehalten werden. Wir appellieren an dieser Stelle eindrücklich an die Vernunft der Naturnutzer, sich im Wald und auf der Alm angemessen zu verhalten.

Die Hausordnung in der Natur

Steinpilz 2: Nicht mehr als 2 kg Pilze pro Tag und Person (© Foto: Ingrid Weitenthaler)
Latschen 2: Die Latsche (Legföhre) bedeckt weite Teile der Hochtäler und sie kann für den Wanderer, hat er sich einmal in einem zünftigen Latschenfeld verirrt, zu einem Albtraum werden.  (© Foto: Ingrid Weitenthaler)

Es drängen immer mehr Leute in die freie Natur, um durch sportliche Aktivitäten ihr Wohlbefinden und ihre Lebenserwartung zu steigern.

Dabei wird oft übersehen, dass auch in der Natur eine „Hausordnung“ einzuhalten ist, um allen Lebewesen ein möglichst störungsfreies Miteinander zu sichern.

Daher wird ersucht:

- Auf den markierten Wegen zu bleiben
- Die Wildtiere nicht in ihren Lebensräumen zu stören
- Die besondere Schutzbedürftigkeit des Wildes in den Morgen- und Abendstunden zu respektieren
- Ihren vierbeinigen Freund an die Leine zu nehmen
- Keine Jungtiere anzugreifen bzw. zu stören
- Ihre sportliche Aktivität mit Rücksicht auf die Natur auszuüben
- Keine Futterplätze und Hochsitze zu betreten
- Kein Zelten und Campieren auf nicht ausgewiesenen Plätzen
- Kein Feuer zu entzünden
- Max. 2 kg / Tag und Person an Pilzen und Schwammerln in Gebieten zu sammeln, wo es der Grundbesitzer nicht verboten hat
- Keinen Abfall zu hinterlassen
- Wegezeiten bzw. Wildschutzgebiete zu beachten

Dies sind nur einige Anregungen, wie man sich in der freien Natur zu verhalten hat, um ein reibungsloses Miteinander zwischen Wald – Tier – Mensch zu gewährleisten.





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